Die Ernährung soll Lebenselixier sein – Von der vitalstoffreichen Vollwertkost

Medienmitteilung vom 30. Mai 2016, Thurgauer Zeitung, St. Galler Tagblatt online

MARKUS BÖSCH

Richtiges Essen als Lebenselixier

Roger Sutter und Jacqueline Walcher-Schneider schwören auf Voll- und Frischkorngerichte, Frischkost sowie naturbelassene Fette und Öle. Die beiden Fachleute informierten über gesunde Ernährung.

ROMANSHORN. Es existieren unterschiedliche Theorien und die entsprechenden Kochbücher dazu. Und trotzdem gibt es falsche und richtige Ernährungslehren. Davon sind Roger Sutter aus Romanshorn und Jacqueline Walcher-Schneider aus Uttwil überzeugt. Mit Enthusiasmus referierten die beiden am Dienstag über das Thema «Gesund durch richtige Ernährung».

Mehl und Zucker

«Damit Lebensmittel das bleiben, was sie versprechen, braucht es Rohstoffe von guter Qualität, müssen sie lebendig und naturbelassen sein. Die heutige Ernährungslehre nach Bircher, Kollath und Bruker bewertet die Nahrung nach ihrer biologischen Qualität, will heissen: Möglichst natürlich – allenfalls mechanisch und fermentativ verändert – ist besser als erhitzt, konserviert, präpariert oder sogar genmanipuliert», sagte Walcher-Schneider, eine ehemalige Spitzensportlerin im Turmspringen. Mit zahlreichen Studien habe beispielsweise der Arzt Max Otto Bruker nachgewiesen, dass Brot aus Auszugsmehlen und Fabrikzucker Hauptursachen für viele Zivilisationskrankheiten sind. Diese Krankheiten entstünden zu einem grossen Teil, weil das Vitamin B1 in diesen Produkten fehlt respektive abgebaut wird.

Vitalstoffe entscheidendVitalstoffreiche Vollwertkost

«Die Liste dieser Krankheiten ist lang. Doch wir können etwas tun. Wenn wir täglich Vollkornbrot, ein Frischkorngericht, Frischkost und naturbelassene, kaltgepresste Öle und Fette – dazu gehört Butter – zu uns nehmen, legen wir eine gesunde Basis. Meiden sollte man im Gegenzug Auszugsmehle, alle Fabrikzuckerarten, raffinierte Fette und gekochtes Obst», sagte Sutter. Grundsätzlich wichtig seien die Vital- und Nährstoffe. Und auch zur Eiweissproblematik nahmen die beiden Ernährungsberater Stellung. Der Eiweissbedarf mache nur einige wenige Prozent der Gesamtnahrungsmenge aus, betonten sie.

Die Vollwertigkeit von pflanzlichem Eiweiss sei erwiesen. Trotzdem sei dies kein Nein zum Fleischkonsum. Allerdings brauche es nur wenig Fleisch – und dies von artgerecht gehaltenen Tieren. Nicht zuletzt gehöre es zur Qualität von Lebensmitteln, dass sie aus biologischem Anbau und aus der Region des jeweiligen Konsumenten stammen.

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Originalartikel: St. Galler Tagblatt Online

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